Untersucht

Untersucht


Der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr hat am 12. Oktober 2016 die Verfahren zur Begutachtung von Reservistinnen und Reservisten zur Feststellung der Dienstfähigkeit neu gefasst. Für die Reservistinnen und Reservisten ergeben sich folgende Änderungen:
- grundsätzlich wird bei dienstfähig entlassenen Reservistinnen und Reservisten von der zuletzt festgestellten Dienstfähigkeit ausgegangen
- sind seit dem Ausscheiden aus dem Wehrdienst oder dem letzten Reservistendienst mehr als zwei Jahre vergangen, erfolgt vor der Heranziehung eine Anhörung durch das zuständige Karrierecenter der Bundeswehr, bei zwischenzeitlich eingetretenen gesundheitlichen Veränderungen entscheidet der zuständige Ärztliche Dienst des KarrC Bw über das weitere medizinische Vorgehen
- bei einem Reservistendienst ohne körperliche Belastung wird die Begutachtung auf eine truppenärztliche Befragung begrenzt
- bei einem Reservistendienst mit körperlicher Belastung ist eine Begutachtung auf Verwendungsfähigkeit durchzuführen, wenn die letzte Grunduntersuchung bzw. Verwendungsfähigkeitsuntersuchung mehr als drei Jahre zurückliegt. Erfolgte die letzte Verwendungsfähigkeitsuntersuchung bzw. Grunduntersuchung innerhalb der letzten drei Jahre, ist die Begutachtung grundsätzlich auch auf eine truppenärztliche Befragung zu begrenzen.

Mit dieser Regelung soll der Aufwand für alle Beteiligten begrenzt und den veränderten Anforderungen an die Reservistendienst Leistenden Rechnung getragen werden. Die Neuregelung wird derzeit in das Regelungsmanagement der Bundeswehr überführt. Bis zur Veröffentlichung wird ab sofort nach den geänderten Vorgaben verfahren. Weiterführende Informationen.





Veröffentlicht am: 12:38:00 15.11.2016